Aus handgemalten Ladenschildern, Straßenmarkierungen und Archivschriften destillieren wir ein typografisches Vokabular. Eine Lettering‑Künstlerin entwickelt daraus Signaletik, die barrierefrei, mehrsprachig und charakterstark ist. So verschmelzen Markenwerte mit der visuellen Grammatik des Ortes, erzeugen Vertrautheit, vermeiden Folklore und helfen Besucherinnen, sich gelassen zu orientieren, ohne belehrt zu werden.
Leise Soundscapes aus aufgenommenen Werkstattgeräuschen, Vogelstimmen oder Bahnbrummen schaffen Atmosphäre, ergänzt durch behutsame Duftnoten lokaler Röstereien oder Kräutergärten. Wir achten auf neurodiverse Bedürfnisse, Fluchtpunkte der Ruhe und klare Regeln für Lautstärke. So wird Sinnlichkeit zur Einladung, nicht zur Überwältigung, und Markenbotschaften werden unaufdringlich, körperlich und erinnerbar verankert.
NFC‑Tags an Möbeln verlinken zu Mini‑Dokumentationen, Werkstattporträts und Reparaturanleitungen. Wer neugierig ist, kann tief eintauchen; wer eilig ist, bleibt ungestört. Datenhoheit, Barrierefreiheit und Offline‑Alternativen sind mitgedacht. So wird Technologie zum ruhigen Vermittler zwischen Produktion und Nutzung und hält die Beziehung zwischen Menschen, Ort und Marke lebendig und überprüfbar.
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